Page 5 - Stadtanzeiger08.2026
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Netzschkauer STADTANZEIGER                                                             08.08.2026 | Nummer 8 | Seite 5


      30 Jahre Pflegeeinrichtung „Am Schlosspark“
      – Mit Pauken und Trompeten feiern wir!

      30 Jahre Pflegeeinrichtung „Am Schlosspark“ – das möchten wir gemein-
      sam mit Ihnen feiern! Deshalb laden wir Sie herzlich am Sonntag, dem
      23. August 2026, ab 14 Uhr zu unserem Jubiläumsfest ein.
      Freuen Sie sich auf einen schönen Nachmittag mit den Netzschkauer Mu-
      sikanten, dem Akrobatenverein Elsterberg, dem Oldtimerclub Reichen-
      bach und einer Hüpfburg für die kleinen Gäste.
      Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Speisen werden von
      den Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse des Goethe-Gymnasiums
      angeboten, die Getränke übernimmt der Förderverein Göltzschtalbrücke
      e. V.. Mit Ihrem Kauf unterstützen Sie gleichzeitig die Schülerinnen und
      Schüler sowie die Arbeit des Fördervereins.
      Kommen Sie vorbei, feiern Sie mit uns und verbringen Sie ein paar schöne
      Stunden in gemütlicher Atmosphäre. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

      Ihre Diakoniewerk Reichenbach und Umgebung GmbH


      Niedrigwasser – Auf einmal ist der Bach trocken


      Immer häufiger kann in trockenen Sommern beobachtet werden, wie Bä-  oft Wasserentnahmeverbote verhängt, die den Gewässerbewohnern zu-
      che nach und nach austrocknen und schließlich trockenfallen. Besonders  liebe auch unbedingt eingehalten werden sollten, damit ein Bach nicht
      kleine Bäche, die sowieso schon wenig Wasser führen, sind schnell betrof-  noch schneller austrocknet.
      fen. Aber was bedeutet das genau?
      Gewässer sind besonders in heißeren Regionen auch natürlicherweise  Dieser Text entstand in Zusammenarbeit der Fachberaterinnen und Fach-
      nicht immer durchgehend wasserführend. Sind bestimmte Bedingungen  berater Gewässer des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geo-
      gegeben, trocknen sie zeitweise aus. Mit dem Klimawandel tritt dieses  logie und der unteren Wasserbehörde des Landkreises.
      Phänomen auch öfter hier bei uns auf. Doch solange die Bäche zu einem
      Teil des Jahres Wasser führen, bleiben sie als Gewässer definiert. Denn das
      Ökosystem ist nach wie vor da und beim nächsten Regen braucht das
      Wasser auch wieder einen Weg.
      Dennoch ist Niedrigwasser für die Lebewesen im Gewässer immer eine
      Stresssituation. Mit weniger Wasser im Bach steigt die Wassertemperatur
      und auch die chemische Belastung, denn eingetragene Stoffe werden viel
      weniger verdünnt. Der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt, sodass die Tiere
      entweder abwandern oder in natürlichen Strukturen wie einem Kolk (tie-
      fere Stellen im Gewässer), unter Wurzeln, oder in den Lücken des Sohl-
      substrats die Trockenphase überdauern müssen.
      Genau solche Strukturen zu schaffen ist ein wichtiges Mittel, um Gewäs-
      ser in Niedrigwasser-Phasen zu unterstützen. Gehölze, die das Gewässer
      beschatten, sind dabei essentiell. Das Wasser im beschatteten Bereich ist
      deutlich kühler, der Strukturreichtum mit den Wurzeln und den verschie-  Ein trocken gefallenes Gewässer. Die zahlreichen Strukturen erlauben es
      denen Strukturen auf der Bachsohle bieten Unterschlüpfe und Rückzugs-  den Lebewesen Rückzugsorte zu finden, an denen sie die Trockenphase
      räume. Zudem werden im Sommer von den zuständigen Wasserbehörden  überdauern können. Foto: Spänhoff, LfULG

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