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Netzschkauer STADTANZEIGER 11.04.2026 | Nummer 4 | Seite 5
Neues aus Schule und Kita
„Murmelfieber“ im Märchenland
Anfang März wurde im Kiga Bereich das Parkett abgeschliffen und so wur-
de der größte Teil des Spielzeuges „verabschiedet“ (staubfrei verstaut).
Nur die „Murmelbahn-Kiste“ durfte bleiben – und so begann bei uns eine
aufregende Zeit, mit viel Phantasie entstanden die tollsten Murmelbahnen
aus Holz, Plastik und Lego immer wieder neu und immer wieder schön.
Die coolsten wurden dann im Foyer ausgestellt und durften von Kindern,
Eltern und Besuchern bestaunt werden. Eine wirklich tolle Woche!
Die Hügelhüpfer mit Christel.
Frühlingserwachen bei den Märchenlandzwergen Während die Natur lang-
sam aus dem Winterschlaf erwacht, herrscht in der Kita „Märchenland“ be-
reits buntes Treiben. Die Zwergenkinder widmeten sich dem Einzug des Früh-
lings und begaben sich mit allen Sinnen auf Entdeckungsreise. Mit Gitarren-
klängen wurden Frühlingslieder gesungen und mitgeklatscht und mit ei-
nem Fingerspiel wurden „zarte Knospen“ aus der Erde sprießen lassen.
Sonnenstrahlen und die Neugier lockte die Gruppe nach draußen. Bei ei-
nem Spaziergang in der Nachbarschaft hielten alle Ausschau nach den
ersten Frühlingsboten. Gemeinsam wurden Schneeglöckchen, bunte Kro-
kusse und gelbe Winterlinge entdeckt. Mit Guter Laune ging es für die
kleinen Entdecker zurück in die Kita.
Die Märchenlandzwerge mit Franzi, Lisa und Tobias
Mit Freude in den Schulstart –
Ein fröhlicher Kennenlernnachmittag in der Grundschule Netzschkau
Am 30. März 2026 durften wir in der Grundschule Netzschkau unsere zu- dann ging es los: Es wurde ge-
künftigen Schulanfänger zu einem liebevoll gestalteten Kennenlernnachmit- schaut, verglichen, gefeilscht
tag begrüßen. Zu Beginn versammelten sich alle Kinder in einem großen und schließlich freudig zugegrif-
Kreis. Gemeinsam wurde ein fröhlicher Osterhasenreim gelernt, der mit viel fen. Überall waren zufriedene
Begeisterung eingeprägt und nachgesprochen wurde. Anschließend gingen Gesichter zu sehen – auf der ei-
die kleinen Gäste in verschiedenen Gruppen auf Entdeckungstour durch un- nen Seite Kinder, die neue kleine
sere Schule. Bei einem Rundgang lernten sie das Gebäude kennen, an krea- Schätze für ihr Zuhause fanden
tiven Stationen wurden fleißig Zuckertüten ausgeschnitten und mit Mustern (kleine Lücken im Kinderzimmer
gestaltet. Auch knifflige Osterpuzzle warteten darauf, gelöst zu werden. Da- wollen schließlich schnell gefüllt
bei wurde nicht nur gelacht und ausprobiert, sondern auch Mut bewiesen werden), und auf der anderen
und erste kleine Herausforderungen gemeistert. Am Ende dieses erlebnisrei- Seite die Gewissheit, mit dem ei-
chen Nachmittags konnten die Eltern viele strahlende Kinderaugen in Emp- genen Beitrag etwas Gutes zu
fang nehmen. Die Rückmeldung der Kinder war eindeutig und einstimmig: tun. Denn der Erlös des Basars
„Ja, wir kommen wieder – Schule macht Spaß!“ Wir freuen uns schon jetzt kommt einem ganz besonderen
darauf, die Kinder im Sommer bei uns willkommen zu heißen und gemein- Zweck zugute: Es werden über
sam mit ihnen in ein spannendes erstes Schuljahr zu starten. Kleinigkeiten 450 Euro an das Kinderhospiz
fürs Herz – Ein Basar mit großer Wirkung an unserer Schule. Schon im Vorfeld Mitteldeutschland in Tambach-
wurde in vielen Kinderzimmern fleißig gestöbert: Spielsachen, Bücher und Dietharz gespendet. Diese Ein-
kleine Schätze, die noch bestens erhalten waren, aber nicht mehr gebraucht richtung begleitet Familien mit
wurden, warteten darauf, neue Besitzer zu finden. So entstand die wunder- unheilbar erkrankten Kindern
bare Grundlage für unseren Schulbasar „Kleinigkeiten fürs Herz“, der am 31. und schenkt ihnen wertvolle Mo-
März 2026 stattfand. Mit viel mente der Geborgenheit, Unter-
Organisationstalent bereite- stützung und Herzenswärme.
ten die vierten Klassen den Ba- Ein herzliches Dankeschön gilt al-
sar vor. Die gesammelten Din- len Kindern, Eltern und Helferin-
ge wurden übersichtlich auf- nen und Helfern, die diesen Ba-
gebaut und liebevoll nach sar möglich gemacht haben. Ge-
Preisen sortiert. So konnten al- meinsam haben wir gezeigt:
le Besucherinnen und Besu- Auch kleine Dinge können Gro-
cher entspannt stöbern. Und ßes bewirken.

