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Netzschkauer STADTANZEIGER 11.10.2025 | Nummer 10 | Seite 7
Förderverein Göltzschtalbrücke e.V. erhält Auszeichnung als
Unterstützer der Region Sachsen im Rahmen des Projektes
„Sachsen in Paris – im Carrousel du Louvre 2025“
Große Freude beim Förderverein das weit über die regionale Kulturpflege hinausgeht und dazu beiträgt, die
Göltzschtalbrücke e.V.: Der Ver- Schönheit und Einzigartigkeit der Göltzschtalbrücke sowie die kulturellen
ein wurde feierlich als Unter- Werte Sachsens über Grenzen hinweg sichtbar zu machen.
stützer der Region Sachsen Das Projekt „Sachsen in Paris – im Carrousel du Louvre“ brachte 2025
für das renommierte internatio- Kunst, Kultur und Kreativität aus Sachsen in die französische Hauptstadt
nale Kulturprojekt „Sachsen in und war eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt der Region einem inter-
Paris – im Carrousel du Louvre nationalen Publikum zu präsentieren. Durch den Initiator Roland Hess wur-
2025“ gewürdigt. de die Urkunde im Namen des
Für das großes Engagement er- Projektes feierlich überreicht.
hielt Vorsitzender Mike Purfürst Mike Purfürst bedankte sich im
stellvertretend für den Förder- Namen aller Mitglieder und Un-
vereins Göltzschtalbrücke e.V. terstützer des Fördervereins
am 25. September bei einer rechts herzlich für die Möglich-
Dankeschönveranstaltung in Dresden die Urkunde. keit, ein Teil dieses großartigen
Mit dieser Ehrung wird das vielfältige Engagement des Vereins gewürdigt, Projektes gewesen zu sein.
Die Netzschkauer Musikanten bei einem Hammer Festival!
Die Freude war groß, als im August 2024 die Zusage zur Teilnahme zum unseres musikalischen Leiters wurden alle Geburtstagskinder im Zelt auf die
32. Europäischen Blasmusikfestival im E-Mail Postfach der Netzschkauer Bühne gebeten. Sie hörten mit dem Stück „Yesterday“ nicht nur ein Privat-
Musikanten landete. Nach rund 8 Monaten Vorbereitungszeit machten konzert sondern bekamen auch ein Stück Vogtland mit „Ansatzwasser“ von
sich die Musikerinnen und Musiker am 19.September Richtung Erzgebir- Zill und Engler überreicht. Das bunte und energiegeladene Programm der
ge auf, um das Vogtland vor Ort musikalisch zu vertreten. Netzschkauer wurde unter den Zuschauern merklich geschätzt. „Wir hatten
Nach dem Einzug der Kapellen ins Festzelt und einem Gemeinschaftskon- Euch nicht auf dem Zettel“ - so ein Herr vom renomierten „Musikkorps der
zert aller rund 500 Musiker, gehörte 40 Minuten später die Bühne uns, Bergstadt Schneeberg“. Nachdem unser Moderator Jens Färber seine Frau
nach Aussage des Moderators dem Orchester, welches „daher kommt, Katrin als Rosamunde beim gleichlautenden Titel auf der Bühne begrüßte,
wo die Göltzschtalbrücke steht“. stand er danach mit seinen Trompetenkollegen zum Trompetenecho sprich-
Unter der musikalischer Leitung des Chemnitzers Wolfgang Uhlig wurde im wörtlich so lange auf den Tischen bis sie krachten.
3500 Personen fassenden Festzelt für ordentlich Stimmung gesorgt. Eröffnet Wo bei „Rock around the clock“ auch die ältesten im Zelt noch das Tanz-
wurde, ganz im Stile von Thomas Gottschalk und im Sinne des Europäischen bein schwangen, wurde bei Whitney Houstons „One Moment in Time“, ge-
Gedankens, mit der Eurovisonsfanfare, die in ein elektrisierendes Klatschen spielt von Andreas Weiß, das ein oder andere Feuerzeug geschwenkt. Zum
mit dem Titel „Mama Loo“ der Les Humphries überging. Nach dem Titel Ende des 40 minütigen Programms erklang wieder das „Te Deum“ und ein
„Männer“ von Herbert Grönemeyer, wurde aus Stefan Weiß mit roter Son- Medley der Village People. Den Abschluss des gesamten Festival- Wochen-
nenbrille und Hirschgeweih kurzerhand Andreas Gabalier. Spätestens beim endes bildeten die Netzschkauer Musikanten am Sonntagabend. Gegen
Titel „Hulapalu“ blieb kaum ein Gast auf den Bierbänken sitzen. Von diesen 19:30 Uhr erklang hier der letzte Ton nach einem ebenso stimmungsvollem
Auftritten hat man nicht viele im Leben, konnte man nach Tag 1 unter den Programm. Zugabe? Im Erzgebirge natürlich der „Holzmichel“ und der
Musikanten hinter der Bühne hören. Die Stimmung war einzigartig. Wer 32 „Steigermarsch“.
Euro Eintritt für ein Tagesticket am Samstag bezahlte, war sicherlich nicht nur „Ihr seid auf jeden Fall in unserem Hinterkopf, wenn es um die Planung
dort um mal auf ein Bier vorbei zu schauen. Wer wollte konnte sich an einem des Festivals der kommenden Jahre geht“, hieß es noch am selben Abend
Tag mehr als ca. 500 Musikanten von 13 Orchestern aus 9 Ländern auf 2 von Seiten der Organisatoren.
Bühnen anhören. Mit dabei waren Orchester aus Norwegen, der Schweiz, Wer die Netzschkauer Musikanten auch einmal live erleben möchte, kann
aus Holland, Tschechien, Österreich, Italien und u.a. auch aus Großbritannien uns gerne am 9. November ab 15 Uhr zum diesjährigen Herbstfest unter
sowie aus Deutschland. Am besten besucht war der Samstagabend. Hier dem Motto „35 Jahre TSV Nema Netzschkau“ in der Schlosskirche
wurde an die gute Stimmung vom Vorabend angeknüpft. Nach einer Idee Netzschkau besuchen. Der Eintritt ist frei! Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

