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Netzschkauer STADTANZEIGER 13.09.2025 | Nummer 9 | Seite 9
Der FC Teutonia platzt aus allen Nähten
„Sternquell hilft“ in Netzschkau und stopft kleines Finanzloch Teutonia zeigt, dass man in der heutigen Zeit durchaus etwas bewegen
kann.“ Der neue Materialcontainer hatte insgesamt über 2.000 Euro ge-
Netzschkau. Der Vereinsbus rollt. Das Vereinsheim glänzt chic. 100 laufende kostet und ist längst in Betrieb. Seit 2019 hat „Sternquell hilft“ über 170
Meter Bandenwerbung präsentieren die wirtschaftliche Kraft dieser Sport- derartige Projekte gefördert. Weitere Informationen zu den Teilnahmebe-
gemeinschaft. Beim FC Teutonia Netzschkau startet man voller Überzeu- dingungen gibt es auf der Internetseite www.sternquell.de
gung in die nun anlaufende Saison. Nach einem 6:1-Auswärtssieg im Stern-
quell-Vogtlandpokal bei der SG Unterlosa folgte ein 1:1-Unentschieden
zum Meisterschaftsauftakt gegen den die Fußballer vom SC Syrau II. Der
mögliche Sieg wurde in der Nachspielzeit noch aus der Hand gegeben.
Nach der anschließenden 0:3-Niederlage beim VfB Plauen Nord galt es, die
erste Saisonniederlage zu verdauen. Doch der Verein befindet sich weiter im
Wachstum. „Das ist alles andere als selbstverständlich“, weiß FC-Trainer
Patrick Winnig. Denn sie haben hier ganz schwere Zeiten erlebt.
Jetzt ist der FC Teutonia Netzschkau zehn Jahre nach seiner Neugründung
schuldenfrei. „Und wir sind auch noch zurück in der Sparkassen-Vogt-
landklasse, wo wir letzte Saison nach dem Aufstieg einen stabilen sieben-
ten Tabellenplatz feiern durften“, freut sich Mirko Joram. Er ist der Vor-
standsvorsitzende und blickt voller Demut in den Rückspiegel: „Wir ha-
ben vor zehn Jahren beschlossen, uns aus dem TSV Nema Netzschkau he-
rauszulösen und haben die Tradition von Teutonia neu aufleben lassen.
Wir waren nicht gegen Nema, sondern für einen eigenständigen Fußball- Im Bild von links: Sternquell-Marketingleiter Thomas Münzer, FC-Trainer
club“, betont Mirko Joram. Teutonia wurde ursprünglich 1912 in Patrick Winnig, Vereinsvorsitzender Mirko Joram und Jugendtrainer Nick
Netzschkau gegründet und existierte bis 1945. Seifert. Foto: Sternquell-Brauerei
Neben wirtschaftlichen Schwierigkeiten ging es für den FC sportlich 2018
erst einmal runter. „Doch wir haben nach dem Abstieg weiter zusammen-
gehalten und sind geduldig drangeblieben“, erzählt der Mirko Joram. Heu-
te hat Teutonia 150 Mitglieder. Jugendtrainer Nick Seifert ist auch Spieler
der 1. Männermannschaft: „Im FCT-Nachwuchs trainieren mittlerweile
90 Kinder und Jugendliche.“ Die tolle Nachwuchsarbeit brachte dem Verein
viel Ansehen und weiteren Zulauf. „Doch jetzt platzen wir aus allen Nähten.
Ohne Hilfe können wir das nicht alles allein schaffen“, betont Mirko Joram.
In der Sommerpause meldete sich der FC Teutonia bei „Sternquell hilft“,
weil 800 Euro fehlten. Der neue Materialcontainer wurde dringend ge-
braucht, denn inzwischen hat der Verein neun Mannschaften.
Die Heimatbrauerei in Plauen reagierte schnell. Sternquell-Marketingleiter
Thomas Münzer: „Als Partner des Sports unterstützen wir aufstrebende
Vereine, die richtig gute Nachwuchsarbeit leisten. Deshalb helfen wir ger-
ne und schließen die Lücke beim Materialcontainer“, ließ er wissen. Beim Im Teutonia-Nachwuchs trainieren mittlerweile 90 Kinder und Jugendli-
Vororttermin zeigte sich Thomas Münzer beeindruckt: „Das Beispiel von che. Foto: Karsten Repert
In Memoriam Gerhard Armbruster
Wir, die Mitglieder der Abt. Turnen/Gymnastik/Aerobic,
gedenken in tiefer Trauer unserem Turnfreund
Gerhard Armbruster,
der nach kurzer Krankheit verstorben ist. Mit ihm verlieren wir einen aktiven liebenswerten
Menschen, der für das Turnen all sein Wissen und Einsatzbereitschaft - auch als Fotograf und langjäh-
riger Kassierer der Mittwochsturner- gerne zur Verfügung stellte. Er war uns allen ein Vorbild.
In unserer Abt. Turnen hinterlässt er eine große Lücke und seine Ideen und Gespräche werden wir
sehr vermissen. Er wird uns Turnern und Turnerinnen immer in Erinnerung bleiben.
Dr. Müller
Abt. Turnen/Gymnastik/Aerobic
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